Ansbach

Die ersten auf dem 1914 neu angelegten Waldfriedhof beigesetzten Toten waren Kriegsgefangene verschiedener Nationalität aus einem Kriegsgefangenenlager. Hinzu kamen 51 deutsche Lazeretttote und in die Heimat überführte Gefallene. Am 22. und 23. Februar 1945 verloren bei Bombenangriffen auf das Bahnhofsviertel in Ansbach 450 Menschen ihr Leben. 375 von ihnen haben in Massengräbern auf dem Waldfriedhof ihre letzte Ruhestätte. Zu Beginn der 80er Jahre wurde die Anlage vom Volksbund mit Unterstützung der Stadt und des Staates renoviert. Bronzekreuze kennzeichnen jetzt die Grablagen.