Wallendorf

Deutschland
Gesamtbelegung: 322
Vom September 1944 bis Februar 1945 war hier Kampfgebiet. 90-95 Prozent der Häuser und Gehöfte waren bei Kriegsende zerstört, und im Wald und in der Flur waren die gefallenen Soldaten zu bergen und ihre Gräber zu registrieren. Männer aus Wallendorf hatten damals diese Aufgabe übernommen und jedes Grab mit einem Holzkreuz markiert. 1950/51 wurden die Gefallenen auf die heutige Anlage umgebettet. Der Volksbund gestaltete den Friedhof, legte eine Umfassungsmauer an und setzte ein Sandsteinkreuz. Am Fuß der Einzelgräber sind kleine Namenssteine eingelassen, auf den Grabfeldern stehen paarweise Sandsteinkreuze, die in ihrer Form an alte Sühnekreuze erinnern.