Serbien - Landesinformation

Verluste
Im ehemaligen Jugoslawien wurden bis 1939 Soldatenfriedhöfe für 14.000 Gefallene des Ersten Weltkrieges angelegt. Für das Territorium des heutigen Serbiens ist die Anzahl der Toten des Ersten Weltkrieges noch nicht ausgewertet. Trotzdem konnten 1988 auf dem Belgrader Friedhof Banovo Brdo an dem „Mackensen-Denkmal“ aus dem Ersten Weltkrieg Tafeln mit den Namen von 974 im Zweiten Weltkrieg in Belgrad gefallenen deutschen Soldaten angebracht werden. Für den Zweiten Weltkrieg sind im ehemaligen Jugoslawien 58.600 Tote in fast 3.400 Orten registriert. Davon entfallen auf das heutige Serbien mehr als 15.400 Tote, die sich an 719 Orten befinden.


In Podgorica wurden 2007 die Gebeine von Soldaten bei Straßenbauarbeiten geborgen und auf den deutschen Soldatenfriedhof Split (Kroatien) überführt.

Rechtliche Grundlagen der Pflege und Instandhaltung von Kriegsgräberstätten in Serbien
Ein Kriegsgräberabkommen ist ausgehandelt, aber bisher nicht unterzeichnet worden. Dieses wurde im Rahmen einer Pressekonferenz am 27. Februar 2018 im Bundeskanzleramt bekannt gegeben. Momentan befindet es sich noch in der Abstimmungsphase mit den entsprechenden Institutionen

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