Algerien - Landesinformation

Während des Zweiten Weltkrieges greift Deutschland 1941 zur Unterstützung seines Verbündeten Italien in die Kämpfe in Nordafrika ein. Ziel war auch, den für England wichtigen Seeweg durch den Suez-Kanal abzuschneiden. Als die Kämpfe auf diesem Kontinent am 13.05.1943 endeten, gingen 130.000 Deutsche und ebenso viele Italiener in Gefangenschaft.

Zurück blieben viele tausend Gefallene aller am Krieg beteiligter Nationen. Der Volksbund legte für über 20.000 deutsche Gefallene in Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien Kriegsgräberstätten an.

Bis zum Jahre 1983 ruhten in 83 Orten Algeriens nach den dem Volksbund vorliegenden Unterlagen 558 deutsche Kriegstote, davon 63 Gefallene des Ersten Weltkrieges und 495 Gefallende des Zweiten Weltkriegs. Ihre Gräber lagen auf Gemeindefriedhöfen der europäischen Bevölkerung sowie auf französischen und anderen Ausländerfriedhöfen. Nach der Genehmigung durch die algerische Regierung zur Errichtung einer zentralen deutschen Kriegsgräberstätte bei Dely-Ibrahim, unweit der Hauptstadt Algier, begannen 1983 die Bauarbeiten.

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