Kaltenkirchen Kieler Strasse

Deutschland
Gesamtbelegung: 80
Die Kriegsgräberstätte ist der einzige Hinweis auf die Existenz des KZ-Außenkommandos Kaltenkirchen, das zum KZ Neuengamme gehörte. Dieses Arbeitslager lag von August 1944 bis April 1945 an der heutigen Bundesstraße 4 bei Springhirsch. Aufgabe dieses Außenkommandos war es, die Startbahn des auf der Kaltenkirchener Heide gelegenen Feldflugplatzes für Düsenflugzeuge vom Typ ME 262 zu verlängern.

Das Lager war durchschnittlich mit ca. 500 Häftlingen, russischen Kriegsgefangenen, Franzosen, Polen, Holländern, Jugoslawen, Belgiern, Italienern, Spaniern, Letten, Marokkanern, Algeriern und Deutschen belegt.
Die Zahl der Toten Iässt sich nur annähernd bestimmen. Sie liegt zwischen 500 und 750 Gefangenen, die an Unterernährung, Erschöpfung und Gewalteinwirkung starben.

lm Jahre 1951 wurden 181 Einzelgrabanlagen festgestellt und 65 Franzosen identifiziert. In zwei Massengräbern sind ca. 300 bis 400 sowjetische Kriegsgefangene beerdigt. Aussagen von Zeugen lassen den Schluss zu, dass irgendwo in diesem Waldgebiet sich noch Gräber mit einigen hundert Toten befinden müssen.

Die Kriegsgräberstätte Moorkaten wurde von Teilnehmern zweier internationaler Jugendlager des Volksbundes und unter Mithilfe der Stadt Kaltenkirchen in den Jahren 1977/78 umgestaltet und am 13. August 1978 in einer Gedenkstunde der Öffentlichkeit übergeben.

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