Gudendorf

Deutschland
Gesamtbelegung: 14
Die Kriegsgräberstätte wurde in den Jahren 1960-1962 durch Erweiterung eines aus der Kriegszeit stammenden Gräberfeldes geschaffen, in dem sowjetische Kriegsgefangene beigesetzt sind, die in den nahegelegenen Kriegsgefangenenlagern und in einem Kriegsgefangenenlazarett verstorben sind. Die Grenzen des Gräberfeldes sind bis heute nicht genau bekannt, weil die ursprünglich vorhandenen Unterlagen in den Wirren des Zusammenbruchs verlorengegangen sind. Die Anlage besteht aus drei kreisförmigen Gräberfeldern mit unterschiedlicher Höhenlage. Eines von Ihnen umschließt den Teil des alten Gräberfeldes mit mehreren hundert, zumeist unbekannten Toten. Auf dem höchsten Punkt der Anlage steht das über 10 m hohe Mahnmal. Die bronzene Figurengruppe ist der griechischen Mythologie entlehnt, der Sage vom Fährmann Charon, der die Toten über den Fluss Acheron in die Unterwelt bringt.