GroßlittgenHimmerod

Deutschland
Gesamtbelegung: 598
Die berühmte Zistenserabtei Himmerod wurde im Jahre 1134 vom hl. Bernhard con Claivaux gegründet und blickt auf eine große Geschichte zurück. Im vergangenen Weltkrieg war in drei Flügeln des Klosters ein Lazarett. Der vierte Flügel verblieb den Mönchen. Für die verstorbenen Soldaten schufen die Patres unweit des Klosters unter hohen Buchen einen Friedhof. Nach Beendigung des Krieges hatten dort 200 Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Weitere Gefallene aus den Gemeinden des Kreises Wittlich und der Nachbarkreise wurden 1955 nach Himmerod umgebettet, so dass die Zahl der gefallenen Soldaten nun bei 598 liegt, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. An Stelle der vielen hölzernen Grabkreuze, wie sie die Mönche aufgestellt hatten, traten Sandsteinkreuze, jeweils in Zweier- und Dreiergruppen. Jedes Grab erhielt eine kleine Steinplatte mit dem Namen des hier ruhenden Toten.

Text: Dieter Schilling

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